2026年1月31日土曜日

FEII | 박페이❄さんによるXでのポスト



これはモーゼの出エジプトなんですよ。失われた十支族につながります。民族移動はスクリーン右から左に動きますからそこだけ気をつければ迷うことはありません。


이것은 모세의 출애굽입니다. 잃어버린 십 지족으로 이어집니다. 민족 이동은 화면 오른쪽에서 왼쪽으로 움직이기 때문에 거기만 조심하면 헤매지 않습니다.

SonyPicturesKRさんによるXでのポスト

싱글리스트さんによるXでのポスト

우아한さんによるXでのポスト

 
 
우아한
⁦‪@uahan2‬⁩
호소다 마모루 감독 <끝이 없는 스칼렛> 국내 공식 포스터

1월, CGV 단독 개봉 pic.x.com/z1G03SXRAL
 
2025/12/09 9:11
 
 

우아한さんによるXでのポスト

 
 
우아한
⁦‪@uahan2‬⁩
호소다 마모루 감독 <끝이 없는 스칼렛> 국내 스페셜 포스터

1월 14일 CGV 단독 개봉 pic.x.com/Im4LpN6kYy
 
2026/01/07 9:40
 
 

rain-bowさんによるXでのポスト

 
 
rain-bow
⁦‪@rainbowvio1a‬⁩
⁦‪@ShiroroY4447‬⁩ note.com/charm_viola611…
 
2026/01/31 23:22
 
 

『果てしなきスカーレット』の作画はなぜ切り替わっているか。

『果てしなきスカーレット』では、非現実の仮想世界は死者の国(仮称)に置き換わった。
仮想世界ほど極端ではなく、気づかない人もいるくらいだが、実は作画技法が、途中で切り替わっている。

毒で苦しみ、絨毯の上に転がって泡を吹くスカーレットの顔がアップになるシーンまでは従来のアニメの2D作画
次の瞬間、死者の国に落ちていくスカーレットが、顔のアップからどんどん遠ざかるが、このシーンは同じ衣装なのに3Dに替わっている。
この切り替わりの瞬間こそ、3Dモデリングに新しい2Dセルのようなルックを与え、かつ『SLUM DUNK』と違って2D/3Dを融合させようとした、本作の技術的挑戦がもっとも強く出ている。
スカーレットが現世に戻って来た時の顔のアップが2D作画に戻っているシーンも含めて、ぜひ再鑑賞で確かめていただきたい。

ざっくり言うと

  1.  冒頭の現世 2D作画

  2.  前半の煉獄 3Dモデリング

  3.  キャラバン 古風な2D

  4.  後半の煉獄 3Dモデリング

  5.  終幕の現世 2D作画

前後で対称的につくられている。
再鑑賞するほど響くなぜかクセになる無性にオアシスでのキャラバンたちのシーンが(大仕掛けの渋谷以上に)気になるのは、この構造も一因だ。

この構造や、作画技法の切り替わりを、劇場で「違和感」として捉えることができた方は、鋭い感性をお持ちだ。
なのに、それを予算不足や未完成や失敗などと解釈するのは本当にもったいない。同じく群衆を前に演説するシーンでも、クローディアスが煉獄山の城で演説する時は3D、スカーレットが現世に戻ってエルシノア城で演説する時はすべて2D作画になっている。予算不足や工数削減なら、3Dを使いまわす方が圧倒的に有利だが、わざわざ別の作り方をしているのだ。
墓掘りやリミナル空間の演出同様、細田守は本作で、前後半を分ける部分に、異常なほど仕掛けを凝らしている。

Animation ObsessiveさんによるXでのポスト

RadiantFilmさんによるXでのポスト ベルイマン

 
 
RadiantFilm
⁦‪@RadiantFilm‬⁩
Ingmar Bergman on Winter Light (1963) and his Faith Trilogy (1961-63):

Bergman: "Well, it was a difficult film, one of the hardest I've made so far. The audience has to work. It's a progression from Through a Glass Darkly, and it in turn is carried forward to The Silence. The pic.x.com/8RgkqDCanD
 
2026/02/01 8:04
 
 
イングマール・ベルイマンが『冬の光』(1963年)と信仰三部作(1961-63年)について語る:

ベルイマン: 「まあ、難しい映画でした。これまで私が作った中で最も難しいもののひとつです。観客は努力しなければなりません。これは『彼らが二度と会うことのない夜』からの進展で、それがまた『沈黙』へとつながります。三つは一体です。それらを作る際の私の基本的な関心は、コミュニケーションの極めて重要な意味を、感情の能力を、劇的に描くことでした。それらは多くの批評家が理論づけたように、神やその不在に関わるものではなく、愛の救済的な力に関わるものです。これら三つの映画のほとんどの人々は死んでいます、完全に死んでいます。彼らは愛し方を知らず、どんな感情も感じることを知りません。彼らは自分たちの外にいる誰かに到達できないので、迷っています。
『冬の光』の男性、牧師は、何者でもありません。彼はほとんど死んでいます、わかりますね。彼はほぼ完全に皆から切り離されています。中心的な人物は女性です。彼女は神を信じませんが、強さを持っています。強いのは女性たちです。彼女は愛することができます。彼女の愛で救うことができます。彼女の問題は、その愛を表現する方法を知らないことです。彼女は醜く、不器用です。彼女は彼を圧倒し、彼はそれと彼女の醜さゆえに彼女を憎みます。しかし、彼女はついに愛し方を学びます。終盤で、彼にとって完全に無意味になった三時のお勤めの空っぽの教会にいる時、彼女の祈りが、ある意味で答えられます。彼は空っぽの田舎の教会でお勤めを続けることで、彼女の愛に応えます。それは彼自身の感情への第一歩、愛し方を学ぶための第一歩です。私たちは神によってではなく、愛によって救われます。それが、私たちが望むことができる最大のものです。」

プレイボーイ: 「このテーマは三部作の他の二つの映画ではどのように展開されるのですか?」

ベルイマン: 「それぞれの映画には、人間的なコミュニケーションの瞬間、接触の瞬間があります:『彼らが二度と会うことのない夜』の終わりでの『父が私に語りかけた』という台詞;『冬の光』の終わりで、牧師がマルタのために空っぽの教会でお勤めをする場面;『沈黙』の終わりで、小さな男の子がエスターの手紙を列車の中で読む場面。それぞれの映画での小さな瞬間ですが、決定的なものです。人生で最も重要なのは、別の人間とその接触を築く能力です。そうでなければ、あなたは死んでいます、今日の多くの人々が死んでいるようにです。しかし、もしあなたがコミュニケーションへ、理解へ、愛へ向けてその第一歩を踏み出すことができれば、未来がどれほど困難であろうと――幻想を抱かないでください、世界中の愛があっても、生きることは地獄のように困難です――それでもあなたは救われます。これが本当のところ、すべてではないですか?」

プレイボーイ: 「多くの批評家が、この同じメッセージ――孤独からの救済としての愛――が、あなたの最も有名で商業的に成功した映画『野いちご』でもテーマだと感じていました。そこでは、批評家の一人が書いたように、『感情的な孤立の人生を送った後、老医師が慈悲の教訓を学び、心の変化によって救われる』のです。彼らは正しいですか?」

ベルイマン: 「しかし、彼は変わりません。彼はできません。それがまさに問題です。私は人々が本当の意味で、根本的に変われるとは信じません。あなたは信じますか? 彼らは啓示の瞬間を持つかもしれません、自分自身を見るかもしれません、自分が何者かを自覚するかもしれませんが、それが彼らが望むことができる最大のものです。『冬の光』では、女性、強い方――彼女は見ることができます。彼女は自覚の瞬間を持ちますが、それは彼らの人生を変えません。彼らはひどい人生を送ることになるでしょう。私は何があっても、彼らの次に何が起こるかを描いた映画は作りません。私はいなくても、彼らはやっていくことになるでしょう。」

— イングマール・ベルイマン、プレイボーイ誌のインタビューより(プレイボーイ 1964年6月号)

聖マルコ受難、BWV 247 - Wikipedia

St Mark Passion, BWV 247 - Wikipedia

20. Rezitativ

Evangelist: Und ging ein wenig fürbaß, fiel auf die Erde
und betete, dass, so es möglich wäre,
die Stunde vorüber ginge, und sprach:

Jesus: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich,
überhebe mich dieses Kelchs?
Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.

20. レチタティーヴォ

福音書記者:そして少し前に進み、地面にひざまずき、
可能であれば、この時が過ぎ去るように祈って、こう言った。

イエス:アバ、父よ、あなたにはすべてが可能です。
この杯を私から取り除いてください。
しかし、私の望みではなく、あなたの望みどおりにしてください。

https://en.wikipedia.org/wiki/St_Mark_Passion,_BWV_247

St Mark Passion, BWV 247

Unlike Bach's earlier existing passions (St John Passion and St Matthew Passion), the Markus-Passion is probably a parody—it recycles previous works. The St Mark Passion seems to reuse virtually the whole of the Trauer Ode Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl, BWV 198,[1] along with the two arias from Widerstehe doch der Sünde, BWV 54. In addition, two choruses from the St Mark Passion may have been reused in the Christmas Oratorio. This leaves only a couple of missing arias, which are taken from other Bach works when reconstructions are attempted. However, since Bach's recitative is lost, most reconstructions use the recitatives composed for a Markus-Passion attributed to Reinhard Keiser, a work which Bach himself performed on at least two occasions, which gives a certain authenticity to things, although it could be viewed as somewhat disrespectful to Keiser's work. However, Keiser's setting starts slightly later than Bach's, which requires a small amount of composition on the part of the reconstructor.

Bach's St. Mark Passion was first performed in Leipzig on Good Friday, 23 March 1731. Written under the pseudonym Picander, Christian Friedrich Henrici's libretto survives in a 1732 poetry collection.[2] The Markus-Passion is a modest setting, adding to Mark chapters 14 and 15 only eight free verse arias and 16 hymn stanzas. The chorales assume greater weight owing to their higher proportional use: 16 of the 46 movements are chorales in the St Mark Passion, whereas only 13 of 68 numbers are chorales in the St Matthew Passion. Five of the Markus-Passion texts appear to match the 1727 Trauer Ode, other likely parodies include BWV 54 and BWV 120a. However, no musical material remains for the Gospel texts or turba choruses. Further, we have no knowledge of the keys and orchestration which Bach used. While the libretto specifies which chorale melodies were used, Bach's harmonizations remain uncertain.

Bach digital - マルコ受難曲 台本

Bach digital -

20. Rezitativ

Evangelist: Und ging ein wenig fürbaß, fiel auf die Erde
und betete, dass, so es möglich wäre, 
die Stunde vorüber ginge, und sprach:

Jesus: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich,
überhebe mich dieses Kelchs?
Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.
https://www.bach-digital.de/receive/BachDigitalWork_work_00000313?XSL.Style=detail

Markus-Passion (Erstfassung, 1731)

  • 247.1: Markus 14‒15; Textdichter der Arien und Textkompilator: Christian Friedrich Henrici; 16 Kirchenliedstrophen. Textdrucke: Picander 1732, S. 49 ("Zur Paßions-Music nach dem E- | vangelisten Marco am Char-Freytage | 1731") und Delitzsch 1735; Faksimile NBA II/5 KB, S. 249
  • Teil 1 (vor der Predigt)

    1. Chor

    Geh Jesu, geh zu deiner Pein!
    Ich will so lange dich beweinen,
    Bis mir dein Trost wird wieder scheinen,
    Da ich versöhnt werde sein.


    2. Rezitativ

    Evangelist: Und nach zween Tagen war Ostern,
    und die Tage der süßen Brote. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten suchten,
    wie sie ihn mit Listen griffen und töteten. Sie sprachen aber:


    3. Chor

    Ja nicht auf das Fest, dass nicht ein Aufruhr im Volk werde.


    4. Rezitativ

    Evangelist: Und da er zu Bethanien war, in Simonis, des Aussätzigen Hause,
    und saß zu Tische, da kam an Weib, die hatte ein Glas mit ungefälschtem und köstlichen Nardenwasser;
    und sie zerbrach das Glas, und goss es auf sein Haupt.
    Da waren etliche, die wurden unwillig und sprachen:


    5. Chor

    Was soll doch dieser Unrat?
    Man könnte das Wasser mehr denn um dreihundert Groschen verkauft haben und dasselbe den Armen geben.


    6. Rezitativ

    Evangelist: Und murreten über sie.


    7. Choral

    Sie stellen uns wie Ketzern nach,
    Nach unserm Blut sie trachten;
    Noch rühmen sie sich Christen auch,
    Die Gott allein groß achten.
    Ach Gott, der teure Name dein
    Muss ihrer Schalkheit Deckel sein,
    Du wirst einmal aufwachen.


    8. Rezitativ

    Evangelist: Jesus aber sprach:

    Jesus: Lasset sie zufrieden: Was bekümmert ihr sie.
    Sie hat ein gut Werk an mir getan.
    Ihr habt allezeit Arme bei euch und wenn ihr wollet,
    könnet ihr ihnen Gutes tun!
    Mich aber habet ihr nicht allezeit, Sie hat getan, was sie konnte;
    sie ist zuvor kommen, meinen Leichnam zu salben zu meinem Begräbnis.
    Wahrlich, ich sage euch. Wo dies Evangelium gepredigt wird in aller Welt,
    da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, das sie jetzt getan hat.

    Evangelist: Und Judas Ischarioth, einer von den Zwölfen,
    ging hin zu den Hohenpristern, dass er ihn verriete.
    Da sie das höreten, wurden sie froh
    und verhießen, ihm das Geld zu geben.
    Und er suchete, wie er ihn füglich verriete.


    9. Choral

    Mir hat die Welt trüglich gericht't
    Mit Lügen und mit falschem G'dicht,
    Viel Netz und heimlich Stricke.
    Herr nimm mein wahr,
    In dieser G'fahr
    B'hüt mich für falschen Tücken.


    10. Rezitativ

    Evangelist: Und am ersten Tage der süßen Brote, da man das Osterlamm opferte,
    sprachen seine Jünger zu ihm:


    11. Chor

    Wo willst du, dass wir hingehen, und bereiten, dass du das Osterlamm essest?


    12. Rezitativ

    Evangelist: Und er sandte seiner Jünger zween, und sprach zu ihnen:

    Jesus: Gehet hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser,
    folget ihm nach, und wo er eingehet, da sprecht zu dem Hauswirt:
    Der Meister lässt dir sagen: Wo ist das Gasthaus, darinnen ich das Osterlamm esse mit meinen Jüngern?
    Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der gepflastert und bereitet ist,
    daselbst richtet für uns zu.

    Evangelist: Und die Jünger gingen aus, und kamen in die Stadt,
    und funden, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Osterlamm.
    Am Abend aber, kam er mit den Zwölfen. Und als sie zu Tische saßen und aßen, sprach Jesus:

    Jesus: Wahrlich, ich sage euch, einer unter euch,
    der mit mir isset, wird mich verraten.

    Evangelist: Und sie wurden traurig, und sagten zu ihm, einer nach dem andern: Bin ichs?
    Und der andere: Bin ichs?


    13. Choral

    Ich, ich und meine Sünden,
    Die sich wie Körnlein finden
    Des Sandes an dem Meer,
    Die haben dir erreget
    Das Elend, das dich schläget,
    Und das betrübte Marterheer.


    14. Rezitativ

    Evangelist: Er antwortete, und sprach zu ihnen:

    Jesus: Einer aus den Zwölfen, der mit mir in die Schüssel tauchet.
    Zwar des Menschen Sohn gehet hin, wie von ihm geschrieben stehet.
    Wehe aber dem Menschen, durch welchen des Menschen Sohn verraten wird;
    es wäre demselben Menschen besser, dass er nie geboren wäre.

    Evangelist: Und indem sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankete und brachs,
    und gabs ihnen, und sprach:

    Jesus: Nehmet, esset, das ist mein Leib.

    Evangelist: Und nahm den Kelch, und dankete, und gab ihnen den;
    und sie trunken alle daraus. Und er sprach zu ihnen:

    Jesus: Das ist mein Blut des Neuen Testaments, das für viele vergossen wird.
    Wahrlich, ich sage euch, dass ich hinfort nicht trinken werde vom Gewächse des Weinstocks,
    bis auf den Tag, da ichs neu trinke in dem Reich Gottes.


    15. Aria (Alt):

    Mein Heiland, dich vergess ich nicht,
    Ich habe dich in mich verschlossen,
    Und deinen Leib und Blut genossen,
    Und meinen Trost auf dich gericht.


    16. Rezitativ

    Evangelist: Und da sie den Lobgesang gesprochen hatten,
    gingen sie hinaus an den Ölberg. Und Jesus sprach zu ihnen:

    Jesus: Ihr werdet euch in dieser Nacht alle an mir ärgern.
    Denn es stehet geschrieben: Ich werde den Hirten schlagen,
    und die Schafe werden sich zerstreuen.
    Aber nachdem ich auferstehe, will ich vor euch hingehen in Galiläam.


    17. Choral

    Wach auf, o Mensch, vom Sündenschlaf,
    Ermuntre dich verlornes Schaf,
    Und bess're bald dein Leben!
    Wach auf, es ist doch hohe Zeit,
    Es kömmt heran die Ewigkeit,
    Dir deinen Lohn zu geben.
    Vielleicht ist heut der letzte Tag,
    Wer weiß noch, wie man sterben mag.

    18. Rezitativ

    Evangelist: Petrus aber sagte zu ihm:

    Petrus: Und wenn sie sich alle ärgerten, so wollte doch ich mich nicht ärgern.
    Und Jesus sprach zu ihm:

    Jesus: Wahrlich, ich sage dir, heute in dieser Nacht,
    ehe denn der Hahn zweimal krähet, wirst du mich dreimal verleugnen.

    Evangelist: Er aber redete noch weiter:

    Petrus: Ja, wenn ich auch mit dir sterben müsste, wollte ich dich nicht verleugnen.

    Evangelist: Desselbigengleichen sagten sie alle.
    Und sie kamen zu dem Hofe mit Namen Gethsemane.
    Und er sprach zu seinen Jüngern:

    Jesus: Setzet euch hie, bis ich hingehe, und bete.

    Evangelist: Und nahm zu sich Petrum und Jacobum und Johannem.
    Und fing an zu zittern und zu zagen, und sprach zu ihnen:

    Jesus: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod,
    enthaltet euch hie und wachet.


    19. Choral

    Betrübtes Herz sei wohlgemut,
    Tu nicht so gar verzagen,
    Es wird noch alles werden gut,
    All dein Kreuz, Not und Klagen
    Wird sich in lauter Fröhlichkeit
    Verwandeln in gar kurzer Zeit,
    Das wirst du wohl erfahren.


    20. Rezitativ

    Evangelist: Und ging ein wenig fürbaß, fiel auf die Erde
    und betete, dass, so es möglich wäre,
    die Stunde vorüber ginge, und sprach:

    Jesus: Abba, mein Vater, es ist dir alles möglich,
    überhebe mich dieses Kelchs?
    Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.


    21. Choral

    Mach's mit mir Gott nach Deiner Güt,
    Hilff mir in meinen Leiden,
    Was ich Dich bitt, versag mirs nicht,
    Wenn sich mein Seel soll scheiden,
    So nimm sie, Herr, in Deine Händ,
    Ist alles gut, wenn gut das End.

    Evangelist: Und kam und fand sie schlafend.
    Und sprach zu Petrus:

    Jesus: Simon, schläftst du! Vermögest du nicht eine Stunde zu wachen!
    Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet.
    Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.

    Evangelist: Und ging wieder hin und betete,
    und sprach dieselbigen Worte. Und kam wieder, und fand sie abermal schlafend
    (denn ihre Augen waren voll Schlafs), und wussten nicht, was sie ihm antworteten.
    Und er kam zum drittenmal und sprach zu ihnen:

    Jesus: Ach, wollt ihr nun schlafen und ruhen?
    Es ist genug, die Stund ist gekommen.
    Siehe, des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände.
    Stehet auf, lasset uns gehen; der mich verrät ist nahe!


    22. Aria

    Er kommt, er kommt, er ist vorhanden!
    Mein Jesu, ach! Er suchet dich,
    Entfliehe doch und lasse mich,
    Mein Heil, statt deiner in den Banden.


    23. Rezitativ

    Evangelist: Und alsbald, da er noch redete, kam herzu Judas,
    der Zwölfen einer, und eine große Schar mit ihm,
    mit Schwertern und mit Stangen von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten und Ältesten.
    Und der Verräter hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt:
    Wechen ich küssen werde, der ists; den greifft und führet ihn gewiss.
    Und da er kam, trat er blad zu ihm und sprach:

    Judas: Rabbi, Rabbi,

    Evangelist: Und küssete ihn.


    24. Aria

    Falsche Welt, dein schmeichelnd Küssen,
    ist der Frommen Seelen Gift.
    Deine Zungen sind voll Stechen,
    Und die Worte, die sie sprechen,
    Sind zu Fallen angestift.


    25. Rezitativ

    Evangelist: Die aber legten ihre Hände an ihn und griffen ihn.
    Einer aber von denen, die dabei studen, zog sein Schwert aus
    und schlug des Hohepriesters Knecht und hieb ihm ein Ohr ab.
    Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen:

    Jesus: Ihr seid ausgegangen, als zu einem Mörder,
    mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fassen.
    Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen
    und habe gelehret, und ihr habt mich nicht gegriffen.
    Aber, auf dass die Schrift erfüllet werde.


    26. Choral

    Jesu, ohne Missetat,
    Im Garten vorhanden,
    Da man dich gebunden hat,
    Fest mit harten Banden.
    Wenn uns will der böse Feind
    Mit der Sünde binden,
    So lass uns, o Menschenfreund!
    Dadurch Lösung finden.


    27. Rezitativ

    Evangelist: Und die Jünger verließen ihn alle und flohen.
    Und es war ein Jüngling, der folgete ihm nach,
    der war mit Leinwand bekleidet auf der boßen Haut;
    und die Jünger griffen ihn.
    Er aber ließ den Leinwand fahren und flohe bloß von ihnen.


    28. Choral

    Ich will hier bei dir stehen,
    Verlasse mich doch nicht,
    Von dir will ich nicht gehen,
    Wenn dir dein Herze bricht,
    Wenn dein Haupt wird erblassen
    Im letzten Todesstoß,
    Alsdenn will ich dich fassen,
    In meinem Arm und Schoß.



    Teil 2 (nach der Predigt)


    29. Aria

    Mein Tröster ist nicht mehr bei mir,
    Mein Jesu, soll ich dich verlieren,
    Und zum Verderben sehen führen?
    Das kömmt der Seele schmerzlich für.
    Der Unschuld, welche nichts verbrochen,
    Dem Lamm, das ohne Missetat,
    Wird in dem ungerechten Rat
    Ein Todesurteil zugesprochen.


    30. Rezitativ

    Evangelist: Und sie führeten Jesum zu dem Hohe Priester,
    dahin zusammen kommen waren alle Hohenpriester und Ältesten und Schriftgelehrten.
    Petrus aber folgte ihnen von ferne, bis hinein in des Hohen Priesters Palast;
    und er war da und saß bei den Knechten und wärmete sich bei dem Licht.
    Aber die Hohenpriester und der ganze Rat suchten Zeugnis wider Jesum,
    auf dass sie ihn zum Tode brächten; und funden nichts.
    Viel gaben falsch Zeugnis wider ihn, aber ihr Zeugnis stimmte nicht überein.
    Und etliche stunden auf und gaben falsch Zeugnis wider ihn und sprachen:

    Testes: Wir haben gehöret, dass er sagte:
    Ich will den Tempel, der mit Händen gemachet ist, abbrechen
    und in dreien Tagen einen andern bauen, der nicht mit Händen gemacht sei.

    Evangelist: Aber ihr Zeugnis stimmte noch nicht überein.


    31. Choral

    Was Menschenkraft und -witz anfäht,
    Soll uns billig nicht schrecken,
    Er sitzet an der höchsten Stätt,
    Er wird ihr'n Rat aufdecken.
    Wenn sies aufs Klügste greifen an,
    So geht doch Gott ein andre Bahn,
    Es steht in seinen Händen.


    32. Rezitativ

    Evangelist: Und der Hohe Priester stund auf unter sie
    und fragte Jesum und sprach:

    Pontifex: Antwortest du nichts zu dem, was diese wider dich zeugen?

    Evangelist: Er aber schwieg stille und antwortete nichts.


    33. Choral

    Befiehl du deine Wege
    und was dein Herze kränkt,
    Der allertreusten Pflege
    Des, der den Himmel lenkt,
    Der Wolken, Luft und Winden,
    Gibt Wege, Lauf und Bahn,
    Der wird auch Wege finden,
    Da dein Fuß gehen kann.


    34. Rezitativ

    Evangelist: Da fragte ihn der Hohe Priester abermal und sprach zu ihm:

    Pontifex: Bist du Christus, der Sohn des Hochgelobten?

    Evangelist: Jesus aber sprach:

    Jesus: Ich bin's, und ihr werdet sehen des Menschen Sohn sitzen zur rechten Hand der Kraft
    und kommen mit des Himmels Wolken.

    Evangelist: Da zerriss der Hohe Priester seinen Rock und sprach:

    Pontifex: Was dürfen wir weiter zeugen?
    Ihr habet gehöret die Gotteslästerung. Was dünket euch?

    Evangelist: Sie aber verdammten ihn alle, dass er des Todes schuldig wäre.
    Da fingen an etliche, ihn zu verspeien und un verdecken sein Angesicht
    und mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen:

    Chor: Weissage uns.

    Evangelist: Und die Knechte schlugen ihn ins Angesicht.


    35. Choral

    Du edles Angesichte,
    Dafür sonst schrickt und scheut
    Das große Weltgerichte,
    Wie bist du so bespeit,
    Wie bist du so erbleichet,
    Wer hat dein Augenlicht,
    Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
    So schändlich zutericht?


    36. Rezitativ

    Evangelist: Und Petrus war danieden im Palast,
    da kam des Hohe Pristers Mägde eine.
    Und da sie sahe Petrum sich wärmen, schauet sie ihn an und sprach:

    Ancilla: Und du warest auch mit dem Jesu von Nazareth.

    Evanelist: Er aber leugnete und sprach:

    Petrus: Ich kenne ihn nicht, weiß auch nicht, was du sagest.

    Evangelist: Und er ging hinaus in den Vorhof; und der Hahn krähete.
    Und die Magd sahe ihn an und hub abermal an zu sagen denen, die dabei stunden:

    Ancilla: Dieser ist der einer.

    Evangelist: Und er leugnete abermal.
    Und nach einer kleinen Weile sprachen abermal zu Petro, die dabei stunden:

    Chor: Wahrlich, du bist der einer; denn du bist ein Galiläer
    und deine Sprache lautet gleich also.

    Evangelist: Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören:

    Petrus: Ich kenne des Menschen nicht, von dem ihr saget.

    Evangelist: Und der Hahn krähete zum andernmal.
    Da gedachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm sagete:
    Ehe der Hahn zweimal krähet, wirst du mich dreimal verleugnen.
    Und er hub an zu weinen.


    37. Choral:

    Herr, ich habe missgehandelt,
    Ja, mich drückt der Sünden Last,
    Ich bin nicht den Weg gewandelt,
    Den du mir gezeiget hast,
    Und jetzt wollt ich gern aus Schrecken
    Mich für deinem Zorn verstecken.


    38. Rezitativ

    Evangelist; Und bald am Morgen hielten die Hohenpriester einen Rat mit den Ältesten und Schriftgelehrten,
    dazu der ganze Rat und bunden Jesum und führeten ihn und überantworteten ihn Pilato.
    Und Pilatus fragte ihn:

    Pilatus: Bist du ein König der Juden?

    Evangelist: Er antwortete aber und sprach zu ihm.

    Jesus: Du sagest's.

    Evangelist: Und die Hohenpriester beschuldigten ihn hart.
    Pilatus aber fragete ihn abermals und sprach:

    Pilatus: Antwortest du nichts? Siehe, wie hart sie dich verklagen.

    Evangelist: Jesus aber antwortete nichts mehr, also, dass sich auch Pilatus verwunderte.
    Er pflegete aber ihnen auf das Osterfest einen Gefangenen los zu geben, welchen sie begehrten.
    Es war aber einer, genannt Barrabas, gefangen mit den Aufrührerischen,
    die im Aufruhr einen Mord begangen hatten.
    Und das Volk ging hinauf und bat, dass er täte, wie er pflegete.
    Pilatus aber antwortete ihnen:

    Pilatus: Wollet ihr, dass ich euch den König der Juden los gebe?

    Evangelist: Denn er wusste, dass ihn die Hohenpriester aus Neid überantwortet hatten.
    Aber die Hohenpriester reizten das Volk, dass er ihnen viel lieber den Barrabam losgebe.
    Pilatus aber antwortete wiederum und sprach zu ihnen:

    Pilatus: Was wollet ihr denn, das ich tue dem, den ihr schuldigt, er sei der König der Juden?

    Evangelist: Sie schrien abermal:

    Chor: Kreuzige ihn.

    Evangelist: Pilatus aber sprach zu ihnen:

    Pilatus: Was hat er Übels getan?

    Evangelist: Aber sie schrien noch viel mehr:

    Chor: Kreuzige ihn.


    39. Aria

    Angenehmes Mordgeschrei!
    Jesus soll am Kreuze sterben,
    Nur damit ich vom Verderben
    Der verdammten Seelen frei,
    Damit mir Kreuz und Leiden,
    Sanfte zu ertragen sei.


    Evangelist: Pilatus aber gedachte dem Volk genug zu tun
    und gab ihnen Barrabam los; und überantwortete ihnen Jesum, dass er gegeißelt und gekreuziget würde.
    Die Kriegsknechte aber führeten ihn hinein in das Richthaus und riefen zusammen die ganze Schar;
    und zogen ihm einen Purpur an und flochten eine dornene Krone und setzten sie ihm auf.
    Und fingen an, ihn zu grüßen:

    Chor: Gegrüßet seist du, der Juden König!

    Evangelist: Und schlugen ihm das Haupt mit dem Rohr
    und verspeieten ihn und fielen auf die Knie und beteten ihn an.


    40. Choral

    Man hat dich sehr hart verhöhnet,
    Dich mit großem Schimpf belegt,
    Und mit Dornen gar gekrönet:
    Was hat dich dazu beweget?
    Dass du möchtest mich ergötzen,
    Mir die Ehrenkron aufsetzen.
    Tausend, tausendmal sei dir,
    Liebster Jesu, Dank dafür.


    41. Rezitativ

    Evangelist: Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Purpur aus
    und zogen ihm seine eigenen Kleider an und führeten ihn aus, dass sie ihn kreuzigten.
    Und zwungen einen, der vorüber ging, mit Namen Simon von Syrene, der vom Felde kam
    (der ein Vater war, Alexandri und Ruffi), dass er ihm das Kreuz trüge.
    Und sie brachten ihn an die Stätte Golgatha, das ist verdolmetscht Schädelstätte.
    Und sie gaben ihm Myrrhen im Wein zu trinken, und er nahm's nicht zu sich.
    Und da sie ihn gekreuzigt hatten, teileten sie seine Kleider
    und wurfen das Los drum, welcher was überkäme.


    42. Choral

    Das Wort sie sollen lassen stahn,
    Und kein'n Dank darzu haben:
    Er ist mit uns wohl auf den Plan
    Mit seinem Geist und Gaben.
    Nehmen sie uns den Leib,
    Gut, Ehr, Kind und Weib,
    Lass fahren dahin,
    Sie haben's kein'n Gewinn,
    Das Reich Gottes muss uns bleiben.


    43. Rezitativ

    Evangelist: Und es war um die dritte Stunde, da sie ihn kreuzigten.
    Und es war oben über ihn geschrieben, was man ihm Schuld gab,
    nämlich ein König der Juden.
    Und sie kreuzigten mit ihm zween Mörder, einen zu seiner Rechten
    und einen zu seiner Linken.
    Da ward die Schrift erfüllet, die da saget: Er ist unter die Übeltäter gerechnet.
    Und die vorüber gingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Häupter und sprachen:

    Chor: Pfui dich, wie fein zerbrichts du den Tempel und bauest ihn in dreien Tagen!
    Hilf dir nun selber und steig herab vom Kreuze.

    Evangelist: Desselben gleichen die Hohepriester verspotteten ihn untereinander,
    samt den Schriftgelehrten, und sprachen:

    Chor: Er hat andern gehofen und kann ihm selber nicht helfen.
    Ist er Christus und König in Israel, so steige er nun vom Kreuze, dass wir sehen und glauben.

    Evangelist: Und die mit ihm gekreuziget waren, schmäheten ihn auch.
    Und nach der sechsten Stunde ward eine Finsternis über das ganze Land, bis um die neunte Stunde.
    Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach:

    Jesus: Eli, Eli, lama asabthani?

    Evangelist: Das ist verdolmetscht,
    mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?


    44. Choral

    Keinen hat Gott verlassen,
    Der ihm vertraut allzeit,
    Und ob ihn gleich viel hassen,
    Geschieht ihm doch kein Leid;
    Gott will dei Seinen schützen,
    Zuletzt erheben hoch,
    Und geben, was ihn'n nützet,
    Hie zeitlich und auch dort.


    45. Rezitativ

    Evangelist: Und Etliche, die dabei stunden,
    da sie das höreten, sprachen sie:

    Chor: Siehe, er rufet dem Elias.

    Evangelist: Da rief einer und füllete einen Schwamm mit Essig
    und stecket ihn auf ein Rohr und tränkete ihn und sprach:

    Miles: Halt, lasset sehen, ob Elias komme und ihn herabnehmen.

    Evangelist: Aber Jesus schrie laut und verschied.


    46. Aria

    Welt und Himmel nehmt zu Ohren
    Jesu schreiet über laut.
    Allen Sündern sagt er an,
    Dass er nun genug getan,
    Dass das Eden aufgebaut,
    Welches wir zuvor verloren.


    47. Rezitativ

    Evangelist: Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stück,
    von oben bis unten aus.
    Der Hauptmann aber, der dabei stund, gegen ihm über
    und sahe, dass er mit solchem Geschrei verschied, sprach er:

    Centurio: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen.

    Evangelist: Und es waren auch Weiber da, die von ferne solches schaueten,
    unter welchen war Maria Magdalena, Maria, des kleinen Jacobs und Joses Mutter, und Salome;
    die ihm auch nachgefolget, da er in Galiläa war, und gedienet hatten;
    und viele andere, die mit ihm hinauf gen Jerusalem gegangen waren.
    Und am Abend, dieweil es der Rüsttag war, welcher ist der Vorsabbat,
    kam Joseph von Arimathia, ein ehrbarer Ratsherr, welcher auf das Reich Gottes wartete,
    der wagt's und ging hinein zu Pilato und bat um den Leichnam Jesu.
    Pilatus aber verwunderte sich, dass er schon tot war;
    und rief den Hauptmann und fragete ihn, ob er längst gestorben wäre?
    Und als er's erkundet von dem Hauptmann, gab er Joseph den Leichnam.


    48. Choral

    O! Jesu du,
    Mein Hülf und Ruh!
    Ich bitte dich mit Tränen,
    Hilf, dass ich mich bis ins Grab
    Nach dir möge sehnen.


    49. Rezitativ

    Evangelist: Und er kaufte ein Leinwand und nahm ihn ab
    und wickelte ihn in die Leinwand und legte ihn in ein Grab, das war in ein Fels gehauen;
    und wälzete einen Stein vor des Grabes Tür.
    Aber Maria Magdalena und Maria Joses schaueten zu, wo er hingelegt ward.


    50. Chor

    Bei deinem Grab und Leichenstein
    Will ich mich stets, mein Jesu, weiden,
    Und über dein verdienstlich Leiden,
    Von Herzen froh und dankbar sein.
    Schau, diese Grabschrift sollst du haben:
    Mein Leben kommt aus deinem Tod,
    hier hab ich meine Sündennot
    Und Jesum selbst in mich begraben.

    fukuko2025さんによるXでのポスト エイゼンシュテイン

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