2026年2月24日火曜日
Ein schöner Anime, der zu viel sagen möchte: SCARLET | Review Deutsch
https://youtu.be/2zps0aH6NzQ?si=cvo2pg1A0e9J0GZrStellt euch eine Art Hamlet vor, aber
als krasser Anime mit einer weiblichen
Hauptrolle. Prinzessin Scarlett sieht
mit an, wie ihr Onkel ihren Vater killt.
Klassisches Racheszenario. Und sie
trainiert jahrelang, will ihn wegsäbeln,
aber dann geht alles schief. Sie landet
schwerverletzt in einer total
abgedrehten Anderswelt, dem Land der
Toten. Und ja, dort beginnt ihre große
Reise und auch unsere als Zuschauer von
Scarlett.
Brücke an alle Decks. Bereiten Sie sich
auf einen Einschlag vor. Dieser Content
ist gewaltig. Hier dreht sich alles um
Superhelden, Science Fiction, unbekannte
Welten und Aliens aus der Film und
Serienwelt präsentiert von Nadja.
Und damit herzlich willkommen zu einem
meiner ersten Anime Reviews hier auf
diesem Kanal. Ja, Anime soll dieses Jahr
ein klein wenig mehr Bestandteil von
Nerd Seeker oder generell diesem YouTube
Channel werden. Wir öffnen ihn ja ein
klein wenig neben Laore und Science
Fiction und Thrillern und Action auch
Anime. Ja, und heute sprechen wir über
den neuen Anime Film Scarlet, der, ich
glaube ab morgen offiziell in den
deutschen Kinos auch anlaufen soll und
bereits besonders in Venedig zu den
Filmfestspielen einigen Diskussionen
oder ersten ja Worten geführt hat. Ich
werde den Originaltitel nicht nennen,
denn ich kann kein Japanisch. Jedenfalls
ist Scarlet das neueste Werk vom
visionären Regisseur Mamoro Hosada. Der
Ausgangspunkt ist der folgende. Die
junge Prinzessin Scarlett muss mit
ansehen, wie ihr Onkel Claudius ihren
Vater, den König ermordet, um den Thron
zu besteigen. Getrieben von ihrem sehr
tiefen Schmerz und einem unbändigen
Rachegelöbnis, trainiert sie jahrelang
den Schwertkampf. Es gibt jedoch im
Laufe des Films ein kleine Wendung. Sie
versucht schließlich ihren Onkel zu
töten, scheitert jedoch und findet sich
deswegen schwer verletzt oder im Kom.
Man weiß es nicht ganz genau, in einer
mysteriösen Parallelwelt, der Anderwelt,
Anderswelt, also quasi dem Land der
Toten. Dabei gibt es eine gewisse
Herausforderung, denn diese Welt ist
super surreal, denn es ist eine Welt, in
der Menschen aus allen Zeitepochen
irgendwie aufeinander treffen. Es gibt
dabei auch eine harte Regel. Wer sein
Ziel nicht erreicht oder besiegt wird,
verschwindet für immer im sogenannten
nichts. In dieser Anderswelt begegnet
Scarlettet aber dem ja
Sanitäter Hijiri.
Er ist ein sehr idealistischer junger
Mann. Krank oder ja, Sanitäter, Kranken,
ja, doch, Sanitäter aus der unserer
Gegenwart, denn Scarlet ist eine sehr
historische Figur und
kommt aus Dänemark aus dem 15. 16.
Jahrhundert. Also so quasi wirklich das
Hamlet Äquivalent. Der Film wird als
eine Art Hamlet japanische Version
von vom Shakespeirischen Hamlet
angesehen, nur im Animestil. Es klingt
überzogen m ist aber tatsächlich sehr
passend. K J ist derjenige, der Scarlet
zeigt, dass es ihm Leben mehr als nur
Hass geben kann. Und gemeinsam kämpfen
sie sich durch die Badlands, während sie
versuchen, ja, Scarlets Rache Gelüste
irgendwie zu bändigen, indem sie ihren
Onkel findet, der sich wohl angeblich
auch dort befinden soll in dieser
Anderswelt und sie dadurch auch den
Kreislauf der Gewalt irgendwie
durchbrechen kann. Und einmal vorne weg,
dieser Film ist ein ordentliches Brett,
sowohl visuell als auch geschichtlich
inhaltlich. Da passiert sehr, sehr viel.
Ich habe in meiner Jugend so einiges an
Animes gesehen, aber viel mehr aus dem
typischen Serienegment,
vieles was sehr gehypt gewesen ist und
ich habe auch einige Filme gesehen. Ich
glaube vor zwei d Jahren auf vor di
Jahren genau war es
Suzume auch auf der Berlinale und ich
finde Scarlet hat schon mal so einen
Punkt der ist noch
poete nicht poetischer, philosophischer,
noch mehr vollgepackt
als Suzume. Ja, ich würde mich soweit
aus dem Fenster lehnen zu sagen,
deutlich artistischer und passender für
Filmfestivals als Suzume. Ich finde Sume
ist
nicht generischer, aber leichter
zugänglich als Scarlett, was so den
Mainstream oder den gelegentlichen Anime
Zuschauer betrifft. Was direkt ins Auge
sticht, ist natürlich die Ästhetik des
Films. Es ist ein ästhetisches Fest,
vielleicht am Anfang auch ein bisschen
gewöhnungsbedürftig, denn wir haben hier
handgezeichnete Animationen und
tatsächlich CGI Hintergründe, die
irgendwie miteinander
vermischen. Also, es ist jetzt es man
merkt die Zeichenunterschiede, es gibt
verschiedene Weltendesigns, besonders
die Anderswelt. Weiß nicht mehr, ob es
an der Welt oder Anderswelt war. Es ist
eine andere Welt, deswegen nenne ich sie
Anderswelt. Der Beginn des gesamten
Films fühlt sich erstmal nach typisch
Shonen Action an, was dann sehr schnell
eben anders wird. Ich wusste tatsächlich
auch gar nicht, was mich erwartet. Ich
hatte nur vor der Pressevorführung ganz
kurz grob gelesen, worum es geht. Ich
fand es interessant, vor allem, weil der
Film eben auf einem Fest auf einem oder
Festivals gezeigt worden ist und jetzt
in die Kinos kommt und dementsprechend
eine andere Ausrichtung vermuten ließ.
Hat er auch absolut. Es ist
optisch, wie gesagt, super
unterschiedlich. Was noch mal dazu oder
was mit reinspielt, ist natürlich, dass
wir in dieser Anderswelt verschiedene
Epochen haben, bzw. Menschen aus
verschiedenen Epochen und Zeit ja
Zeitebenen. Zeitebenen. Also, wir haben
wir haben Scarlet aus dem ja späten 16.
Jahrhundert aus Dänemark, dann haben wir
Hijari oder Hijiri aus unserer
Gegenwart, also 21. Jahrhundert. Aber
ich was glaube ich viel viel wichtiger
ist, was man auch schon wieder daran
merkt, was Hosada eigentlich machen
möchte, ist sehr viel
Gesellschaftskritik auszuüben. Die
verschiedenen visuellen Stile haben auch
den Punkt zu zeigen ähm oder Sachen
hervorzuheben und z.B. die Natur oder
eben
Naturelemente, Naturgewalten. Das äh
zieht sich als Thema unter anderem
nebenthematisch durch diesen Film, denn
wir sehen verschiedene Elemente
unterschiedlich integriert. Wasser,
Feuer, Luft, Erde sozusagen. Nein, wir
sind hier nicht bei Avatar. Sie sind
intelligent verwoben in der Geschichte
ohne wortwörtlich benannt zu werden,
aber man sieht sie halt eben visuell.
Man kann da jetzt natürlich so etwas wie
Naturgewalten reininterpretieren. Für
mich ist das so ein Punkt, allein, weil
es sich eben so hervorhebt, weil weil
die die Anderswelt ist einfach
verglichen zum Stil der Charaktere super
photorealistisch, fast schon ein Windows
Sperrbild Bildschirm. Wir haben also
visuell super starke Kontraste und dann
auch in der Geschichte und beim Pacing,
denn am Anfang, wie gesagt, sieht es
nach ein bisschen Action aus und ein
bisschen generischer und dann ist das
eine sehr mutige Thematik des gesamten
Rachekreislaufs und diese Dekonstruktion
von Hamlet in diesem Projekt von Hosad,
denn Scarlettet als junge Figur gleicht
Hamlet und hat eine große Reise. Sie ist
nicht zu Beginn unbedingt, sie ist zwar
die Protagonistin, man sympathisiert
nicht unbedingt dauerhaft damit. Sie
wird mit vielen Sachen ähm konfrontiert,
nicht nur mit Hijiri, sondern mit
anderen Figuren und mit verschiedenen
Sichtweisen auf Rache und auf ihre
Vergangenheit,
wodurch der es es es herrscht zwar keine
Verwirrung, wie wie diese Anderswelt
funktioniert, das wird recht gut
erklärt. Doch man verliert sich
gleichzeitig bei all dem, was Hosada
versucht thematisch aufzugreifen in der
Zeit. Der Film fühlt sich extremst lang
an, also wirklich super lang. Scarlet
als Figur ist super komplex, was nicht
negativ ist. Ja, sie ist keine
klassische Heldin, sonder sie ist
zerfressen von Hass eine superjunge Frau
und ihre innere Zerrissenheit wird
physisch vor allem spürbar in der
Anderswelt und ihre Interaktion mit
Hijiri ist so das Herzstück eigentlich
des Films. Das ist super interessant. Es
ist keine typische erzwungene Love
Story, sondern eine sehr nahe kommende
Reflexion über die Frage, ob man ein
Trauma überwinden kann, ohne selbst zum
Täter zu werden. Sprich,
kann man das, was einem angetan worden
ist, vergeben? Vergebung und
Freundschaft statt Feindschaft sind auch
große Themen in diesem Film, die
thematisiert werden, wie und ich glaube
am Anfang ist das so ein bisschen
schwierig damit warm zu Ich persönlich
bin am Anfang etwas schwierig warm
geworden mit der Thematik, weil es sich
im 16. Jahrhundert abspielt in Dänemark
und diese diese Konfrontation mit
jemanden aus dem 21. Jahrhundert aus
unserer Gegenwart hat dem ganzen
das gegeben, was es benötigt hat, um es
nahbarer zu machen. Weil auch wenn Rache
vielleicht nicht unbedingt untypisch
oder unbekannt für uns ist heutzutage,
finde ich so eine Racheakt, wie Scarlett
ihn vorhatte oder Hamlet damals eher
untypisch nachzuvollziehen,
weil diese Menschen im 16. Jahrhundert
gelebt haben und oben drauf noch fiktiv
sind. Wenn wir noch mal das Pacing
aufgreifen, so finde ich, dass der Film
ein bisschen den Fokus verliert. Im
Mittelteil
Osada versucht sehr viele große Themen
mit reinzubringen. Reinkarnationen über
gesellschaftliche Verantwortung, dann
persönliche Vergebung und das Ganze
gleichzeitig auch zu behandeln. Es ist
ein bisschen zu viel für diese
Handlungsstränge, vor allem in der
Anderswelt, weil es dadurch nicht nur zu
abstrakt wirkt, auch überladen. Wir
haben verschiedene
Charaktere und Grüppchen, die
zwischendurch hinzuommen und die
Geschichte weitertreiben in diesen
Badlands von der Anderswelt, die auch
noch mal andere kulturelle Punkte
aufgreifen, dadurch, dass man halt sehr
viel mit reinnehmen möchte und das wirkt
auch ein bisschen deplatziert plötzlich.
ohne zu spoilern, plötzlich werden
einige kulturelle Dinge aus aller Welt
mit reingenommen. Es ist ein bisschen
auflockernd, aber es tut nicht
sonderlich viel zur Sache. Also, es ist
ganz angenehm, ganz nett zu sehen, zieht
den Film aber in die Länge und gibt an
den Stellen nicht in allen Punkten
mehr wert. Und zum Abschluss noch der
Soundtrack oder generell die Musik. Wir
haben ein riesiges Orchester, das zu
hören ist und wir haben auch natürlich
Kontrast. In der realen Welt haben wir
Scarlet, die ihre Rache plant und da
haben wir sehr schwere, bedrohliche
Streichinstrumente, kriegerische
Trommeln, aber in dieser Andlasswelt
haben wir einen komplett anderen Sound,
eine komplett andere Ästhetik. Das sind
ganz andere Klänge, also kompletter
Kontrast, als würde es aus einer anderen
Dimension kommen.
Und damit haben wir also Musik und Sound
spielt hier eben auch zur Geschichte ein
entscheidendes Element. Es erzählt die
Heilung von Scarlett. Wir haben auch
Gesang. Nein, kein Musical, kein Disney
Gesang, wie bei Schöne und das Biest,
aber wir haben einen Song, der immer
wiederkehrt, das Lied der Toten
sozusagen. Es wird auch von
verschiedenen Charakteren hier gesungen.
Es gibt einen Moment, da habe ich auch
tatsächlich Gänsehaut bekommen. Es war
sehr, sehr schön, weil wir haben das auf
Japanisch gesehen mit deutschen
Untertiteln und der Gesang ist super
emotional. Ähm, der eine Song, der
gesungen wird von den verschiedenen
Charakteren ist wirklich super schön und
das gehört auch irgendwie zu den Animes
dazu. Jedenfalls so habe ich es
kennengelernt. Und zum letzten Punkt,
Sounddesign.
In der Anderswelt haben wir eine sehr
interessante Geräuschkulisse. Ja, man es
ist nie still. Man hört immer
irgendetwas knistern, flüstern, alles
was rein theoretisch in der echten Welt
keinen Sinn ergeben würde, aber diese
fremde Welt dadurch in etwas greifbares
verwandelt. Ich hatte das Glück, das
Ganze auch noch bei Sony in diesem
diesem so einem Presse Pressekino zu
sehen, was sehr klein ist und dadurch
ist das Ganze sehr immersiv gewesen.
Also soundtechnisch sehr überragend und
sehr unterstreichend, sehr passend, was
mir heutzutage in anderen Filmen sehr
stark fehlt und in diesem Anime einfach
richtig gut angeglichen ist. unterm
Strich kein 0815 Action Anime, viel
philosophischer, viel
gesellschaftskritischer und komplexer
und mit eine Stunde 52 Minuten länger
fühlt er sich trotzdem noch länger an.
Ich habe da das Gefühl, dass der 3
Stunden lang ist und ich kann auch 3
Stunden Film gucken, ich kann mir auch
dreieinhalb Stunden Theaterstücke
reinziehen, ich kann mir auch Hamlet
reinziehen, aber es gibt einfach
Momente, wenn man einen Film schaut, wo
man sich denkt, eigentlich sind doch
zwei Stunden schon längst um. Und da
hatte ich mehrfach diesen Moment in der
Pressevorführung. Nicht, weil ich aufs
Klo musste oder gelangweilt war, aber es
an einigen Stellen halt eben doch den
Fokus verloren hat. Trotzdem allgemein
ein sehr sehenswerter Film, optisch
visuell fürs Kino gemacht und sehr
empfehlenswert mit dem, wie gesagt, mit
Sound, mit Musik. Über die deutsche
Synchro kann ich nichts sagen, weiß ich
leider überhaupt nichts zu. Aber die
japanische Originalversion sehr
interessant,
absolut
überraschend für mich, ehrlich gesagt.
Und genauso mag ich eigentlich Filme
schauen, nicht zu wissen, worum es geht,
das Genre grob kennen und einfach ins
Kino gehen. Wer also Anim mag und auch
Actionsequenzen oder Kampfsequenzen mag,
sich aber auch gerne auf eher was
philosophisches und m ja nachdenkliches
einlassen möchte, dann ist Scarlet der
richtige Film. Ansonsten bin ich
gespannt, was ihr von Scarlet haltet.
Wenn ihr den Film schon sehen konntet
oder sehen werdet, schreibt es mir in
die Kommentare und schlagt mir sehr
gerne vor, welche Animes wir uns
vorknüpfen sollen, um zu besprechen
sein. Es können alte Serien, also alte
Animes sein, egal ob Film oder Serie.
Schreibt es mir in die Kommentare und
dann lass ich mein Crunchy Roll brennen.
Bis demnächst. Yeah.
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